Künstler

Bei artvariable finden Sie nicht nur Werke von Endy Hupperich und Thomas Richter, sondern noch andere tolle Künstler.

Endy Hupperich

(Kaufbeuren, 1967)
Lebt und arbeitet in Morelos, Mexico.

www.endy-hupperich.com

 

2017

Lehrauftrag an der CMA (Cuernavaca, Mexico)

2008 - 2014

Künstlerischer Mitarbeiter bei Prof. Markus Oehlen an der Akademie der Bildenden Künste München

2006 - 2013

Lehrauftrag für Zeichnen und freies Gestalten an der Fachhochschule Augsburg, Fakultät Gestaltung

2007 - heute

Dozent für Malerei an der Akademie Bad Reichenhall

2002 - 2004

Gastprofessor für Malerei und Zeichnung an der Escuela Nacional de las Artes La Esmeralda (Mexico City, Mexico)

1997

Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München

1996 - 1997

Meisterschüler bei Prof. Helmut Sturm

1993 - 1997

Assistent von Prof. Karl Imhof an der Akademie der Bildenden Künste München

1990 - 1997

Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München

 

Auszeichnungen:

2021

Kunstpreis der bayerischen Akademie der Schönen Künste

2012

1. Preis Kunst am Bau, BMC TU München, staatliches Hochbauamt München

2010

1. Preis Kunst am Bau, Quivid, städtisches Bauamt München

2003

Kunstpreis der Stadt Kaufbeuren

 

Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen:

Bayerische Staatsgemäldesammlung, München
Artothek Städtische Sammlung München
Museo de Arte Contemporaneo de Oaxaca (MACO) México
Instituto de Artes Gráficas de Oaxaca (IAGO), Oaxaca, México
Hildegard Collection, Berlin
LfA Bank, München
Munich Re Art Collection, München

 

Ausstellungen (Auswahl ab 2012):

2024

Paisajes estrellados – bodegones revueltos, Galeria Karen Huber, CDMX, México (E)
Bilder die die Welt vergeuden, Galerie Tobias Schrade Ulm (E)
Horsing around, Galerie Lake Oldenburg (E)
Sobre cómo poner el cuerpo, Galeria Karen Huber, CDMX, México (B)

2023

Gelb ist das blaue vom Ei, Galerie Lake, Oldenburg (E)

2022

wild west 0,00, Galerie Lake, Oldenburg (E)

2021

Poche parole tanti fatti, residencia797, Guadalajara (E)
4. Bienale Arte Lumen, Museum de la Ciudad, Mexico City, Mexico (B)
Rien ne va plus avec muse, Galerie Karen Huber (Mexico City, Mexico) (E)
Luz! blau, rot e capelli grassi, Galerie Lake, (Oldenburg) (B)

2020

The artist columned hall, STOA169 Stiftung (Polling, Deutschland) (B)
don’t get 2 close 2 my fantasy, Galerie Karen Huber (Mexico City, Mexico) (B)

2019

Latitud Morelos Contemporaneo, MMAC Museo Juan Soriano (Cuernavaca, Mexico)(B)
Fünf Finger für Terpentin, Kunsthalle Cloppenburg (Cloppenburg, Germany) (E)

2018

UN LITRO Y DOS EN LA ESQUINA, Galerie Karen Huber (Mexico City, Mexico) (E)
Pintura Reactiva, Museo de Arte Carrillo Gil (Mexico City, Mexico) (B)
Nix für unmut, Galerie Lake (Oldenburg) (E)

2017

LOS BIGOTES DE TUTTO VIVALDI, Galerie Salón Malafama (Mexico City, Mexico) (E)
Landschaften, Freundschaften, Liebschaften Galerie Lake (Oldenburg) (E)
5 Finger für Terpentin, Galerie Tobias Schrade (Ulm) (E)

2016

was Ihr wollt! Galerie Ralf Lake, Oldenburg (E)
Lieber Maler male Dir, Verein für Gegenwartskunst Flensburg (E)

2015

5 dedos para trementina museo de los pintores oaxaqueños MUPO, (Oaxaca, Mexico) (E)

2014

endy hupperich – Das Retrospicktief, Galerie Ralf Lake, Oldenburg (E)
Elsewhere, ... Museo Kallmann Ismaning (B)
In jeder Sprache heißt das Gleiche anders, mit L. Herrera Künstlerhaus Marktoberdorf (E)
34 Perspektiven zur Gegenwart, schwäbische Galerie im Museum Oberschönenfeld (E)

2013

Kleine grosse Frau, van de Loo Projekte (München) (E)
milki guey, mit Lorena Herrera, Weltraum Gallery (München) (B)
nichts ohne mit, Galerie Tobias Schrade (Ulm) (E)
34,5 Perspektiven zur Gegenwart, Kunstverein Wetzlar (E)
Biennale “October Salon 2013” (Belgrad, Serbien) (B)

2012

Perlen vor Napoli, Galerie Jahn (Heilbronn) (E)
Strong Beer Every Day – your skin feels okay, Galerie Royal (München) (E)
Jahresgaben, Kunstverein München (München) (B)
Salute dentale, Galerie Artoxin und van de Loo Projekte (München) (E)

(E) – Einzelausstellungen
(B) – Ausstellungsbeteiligungen

 

Remix, Regroup, Resample:
The Iconic Turntable

Seit den frühen Neunziger Jahren ist im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften viel und gerne vom „iconic turn“ – zwischenzeitlich auch (eigentlich schöner) „pictorial turn“ genannt – die Rede. Gemeint ist damit (in sprachlicher Analogie, aber inhaltlicher Entgegensetzung zum kurz zuvor philosophisch postulierten „linguistic turn“) die Überzeugung, dass unsere Erkenntnis von Welt, ja, dass das menschliche Denken nicht zwangsläufig sprachlich verfasst ist, sondern sich mindestens so sehr, und mehr als je vermutet, auch in Bildern vollzieht. (Die negative Kehrseite der ikonischen Wende sind die kulturpessimistischen Warnungen vor einer quasi apokalyptischen Bilderflut, einem Malstrom von Bildern, Zeichen, Logos usw., in dem alle Hoffnungen auf Wahrheit, Eindeutigkeit, und Lesbarkeit tragisch zuschaden gehen...)

 

Bilder als souveräne, autonome, eigenwertige Daseinsformen, die nicht erst sprachlich erschlossen und übersetzt werden müssen und die auch nicht lediglich als Indikatoren oder Symbole für andere Inhalte fungieren: wer sich mit der Entwicklung der bildenden Kunst seit dem Beginn der Moderne beschäftigt hat, dem ist diese Sichtweise keine neue, sondern eine elementare Grundlage dieser Entwicklung selber. (Entsprechend gelassen bis gelangweilt konnte die zeitgenössische Kunst auf derlei „Erkenntnisschübe“ ihrer Beobachter reagieren...). Endy Hupperichs Arbeiten reflektieren klug und vielschichtig derlei Gedanken und eine Erkenntnis in Bildern, im heutigen Zustand einer Welt aus Bildern. Was auf den allerersten Blick noch an Pop-Art oder an postmodernen Zitatismus erinnern mag, ist möglicherweise vielmehr gemalte Medientheorie, oder sogar -ontologie: eine Vermessung der Welt, eine Vermessung des Raumes, den die Bilder aufspannen, also auch jenes viel zu selten beachteten Raumes zwischen den konkreten Bildern. Folglich spielt bei Hupperich das traditionelle, einzeln gedachte und gemachte, für sich alleine gültige Tafelbild eine immer geringere Rolle, während ein Moment der (wenn man so will) Interpikturalität, also des gegenseitigen Verweisens verschiedener Bilder aufeinander und auf einen impliziten Gesamtzusammenhang, zunehmend wichtiger wird. So tauchen Motive und Versatzstücke, sämtlich aus der empirischen Bildwirklichkeit, die Hupperich (als einen von uns, unter uns, mit uns) umgibt, wie wissenschaftliche Proben entnommen, in immer wieder neuen Kontexten und (Versuchs-) Anordnungen auf, jedoch nicht als durchgehende Gemeinsamkeiten, sondern im Sinne eines Netzes von vielen verschiedenen, sich überkreuzenden und schneidenden, auf- und abtauchenden Ähnlichkeiten (es ist schließlich Aufgabe des Betrachters, diese Ähnlichkeiten in der Zusammenschau – Theoreia – als ein Ganzes zu rekonstruieren).

 

Nicht nur die konventionellen Grenzen des Einzelbildes, auch jene der Genres, Medien und Techniken verschwimmen hier: „klassische“ Malerei, Zeichnung, Sprayarbeit und Schablone, Collage und einzeln präsentierte objets trouvés, Wandmalerei, unterschiedlich vergrößerte und gerasterte Fotokopien, Rahmen und Passepartouts, Flachware und skulpturale Elemente kommunizieren, kontrastieren, kollidieren und kommentieren sich ebenso angeregt wie die fortwährend migrierenden und transmutierenden, de- und rekontextualisierten Versatzstücke, welche sie jeweils präsentieren. In Hupperichs Installationen der letzten Jahre treten alle diese Tendenzen/Strategien paradigmatisch zu Tage – und in diesen wird auch deutlich, wie sehr und ernsthaft es Hupperich tatsächlich um die Reflektion über Bilder („Hauptakteure auf dem Schauplatz der Erkenntnis“ – Sigrid Weigel) zu tun ist, und nicht nur um Malerei. Paradoxerweise wird aber gerade beim Betrachten dieser mischmedialen, nicht-hierarchischen und wildwuchernden Ikonotope auch deutlich, was für ein erstaunlich virtuoser und vielseitiger Maler dieser Endy Hupperich doch ist.

 

von Peter T. Lenhart, 2008.

 

Thomas Richter

Thomas Richter Foto s/w

(Brandenburg, 1967)
Lebt und arbeitet in Kinsau, Oberbayern.

www.thr-design.com | www.thomas-richter.com

 

Nach meinem Abitur habe ich in Dresden studiert und im Anschluß in verschiedenen Bereichen gearbeitet. Seit 2004 lebe ich in Bayern. 2005 habe ich mich schließlich als Webdesigner und Grafiker mit einer kleinen Werbeagentur selbständig gemacht.

Im Laufe der Jahre hat sich eine Liebe zur Fotografie entwickelt. Ich finde es immer wieder aufs Neue sehr spannend, was man mit Fotos ausdrücken kann, wie man Augenblicke festhält und damit für immer Erinnerungen schafft.

 

Sonstiges

Reisen ist für mich nicht nur ein Hobby, sondern eine Leidenschaft, die mich seit meiner Jugend begleitet. Mit meinem Rucksack habe ich die Welt (u.a. Marokko, Peru, Indien, Indonesien, Sri Lanka, Griechenland, Frankreich, Rumänien, Slovakei und Österreich) erkundet und dabei unvergessliche Erfahrungen gesammelt. Jedes Land, das ich besucht habe, hat mir nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch die Möglichkeit gegeben, die Vielfalt der Kulturen und die Herzlichkeit der Menschen hautnah zu erleben.

Mit meinen Kindern und meiner Frau bereiste ich in den letzten Jahren vorrangig Südtirol und Frankreich. Jede Reise hat mich bereichert und mir wertvolle Lektionen über das Leben, die Menschen und die Welt vermittelt.

Wenn ich nicht unterwegs bin, finde ich den körperlichen Ausgleich beim Radfahren und Joggen. Dabei kommen neue Ideen, Einfälle, Gedanken die es weiter zu entwickeln gilt.

 

Peter Mayr, aka Petrmayr

Peter Mayr Foto s/w

(Peiting, 1967)
Lebt und arbeitet in Peiting, Oberbayern.

www.petrmayr.de | www.graficum.art

 

Ausbildung

1985 - 1987

Dreherlehre / kfm. Ausbildung, BAS Schongau

1988 - 1990

Fachhochschule für Kunst & Design, Hannover / Prof. Peter Tuma, Prof. Ulrich Baehr

1990 - 1994

Akademie der Bildenden Künste, München / Prof. Jürgen Reipka

2010

Aufbau/Masterstudium Kommunikations- & Designstrategien, FH Fakultät für Gestaltung, Augsburg

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1992

Stipendium Hajos, Ungarn

1993

Selbständigkeit als freischaffender Künslter

1995

Stipendium Kunsthaus Tacheles, Berlin

1996

5. Schwäbischer Kunstpreis der Kreissparkasse Augsburg

1996

Publikation Katalog „works“

1996

Start Serie „weinachtskarten“, Editon Flop, jährlich seit 1996

1996

Arbeitsaufenthalt in Delaware, N.Y., USA

1997

Initiator der Ausstellung "Das täglich Brot", Schongau

1998

Publikation Katalog petrmayr, 96-98

1998

Atelier in Peiting

1998

Kunst- und Kulturpreis der Kreissparkasse Schongau

1998

Arbeitsaufenthalte in N.Y., Vermont, USA

1999

Stipendium der Heiliggeist-Spital Stiftung, Schongau

1999

Katalog "BÜ 131-projekt", DASA, Ottobrunn/München

2000

Arbeitsaufenthalte N.Y., Florenz

2000

Katalog „sukzessives“, 2000

2001

Doteky Grannary, Klenova, Klatovy, Tschechien

2001

Arbeitsaufenthalte in N.Y., Tokyo

2002

Erweiterung Atelier KHA, Peiting

2002

Gaststipendium Villa Romana, Florenz

2005

Einrichtung Siebdruckwerkstatt

2005 - 2007

Dozent Reichenhaller Akademie für Aktzeichnen

2005 - 2007

Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Herzogsägmühle, Peiting

2006

Kurator der Ausstellung "momllek, die Welt des Konrad Müller", Peiting

2007

Lehrauftrag (Radierung) an der Hochschule für Gestaltung, Augsburg

2008 - 2012

techn. Mitarbeiter (Werkstattleitung) der Hochschule für Gestaltung, Augsburg

2009

Arbeitsaufenthalt in N.Y.

2009

Phantom-Projekt

2009 - jetzt

creativ-Trainer bei Art & Businnes Stollsteiner, Köln

2010

Masterstudium Kommunikations- und Designstrategien, Augsburg

2010

Lehrtätigkeit Gymnasium, Marktoberdorf

2010 - 2013

Montessori-Schule Peißenberg

2011

Ankauf eines ehemaligen Firmengebäudes, Ateliereinrichtung mit Druckwerkstätte, Peiting

2012

Fachlehrer für Zeichnen, Schrift, Kunstgeschichte an der Staatl. Berufsschule für Holzbildhauer, Oberammergau

2014

1.Klasse, Pavillon Oberammergau, "Trophäen des Glücks - ihr habt die Kohle, wir den Kies" mit Endy Hupperich

2014

Galerie Artoxin, München

2015

Katalog „methopodics“ Art Karlsruhe, Karlsruhe

2015

Einzelausstellung „methopodics“, Galerie Artoxin, München

2015

slick, Paris Artissima, Turin

2016

Installation Kunst am Bau, Raiffeisenbank Peiting, Galerie Artoxin, München

2017

"Geschlossene Gesellschaft", Galerie Lake in Oldenburg, Kunstmesse in Weilheim, Galerie Artoxin in München

2018

Global4paper, Stadtumuseum Seggendorf, Jahresausstellung Artoxin, München, Serialienmarkt - muliples

2019

Produktion STOA169, Polling

2019

Gründung GRAFICUM, Privatschule‚ Werkstattseminare für Bildnerisches Gestalten

2020

Produktion "STOA169", Polling, IAPMA

2021

Global4paper5, Deggendorf, Serialienmarkt - multiples Nr.2

2022

Das Kleine Format, Diessen

2023

PUR, Galerie St. Ottilien, "Was hängt stört nicht beim Saugen" - mit Endy Hupperich und Andreas Pinkow

2024

Wandgestaltung Nietzsche Museum in Naumburg, "Geld ist der Rohstoff", Taubenturm Diessen a.A. "Was hängt stört nicht beim Saugen" GRAFICUM, Peiting

 

Ausstellungen:

Seit 1990 u.a. in Hannover, Berlin, Frankfurt, Augsburg, München, Hamburg, Oldenburg, Aschaffenburg, Wien, N.Y., Toronto, Rom, Paris, Florenz, Ungarn, Tschechien u.v.m.

 

Galerievertretungen:

Berlin weekly, Galerie stefanie seidl, Berlin | www.berlin-weekly.com
Kettner Kunstvermittlung, Augsburg | www.kunstraum-kettner.de
Galerie Artoxin, München | www.artoxin.de

 

Ankäufe/Sammlungen (Auswahl):

Achenbach Consulting, Düsseldorf
AXA Insurance Co, N.Y.
Boston Consulting Group, München
Boehringer Ingelheim
Daimlerchrysler Wilmington, Delaware
Daimler-Benz North America Corporation, New York
Daimlerchrysler Aerospace AG, München
German Council, N.Y.
Hi-Com, Berlin
Hoerbiger-Origa International, Schongau
Hamberger Kanzlei, München
M. Michalke, München
Mercedes-Benz, München
Nordstern Insurance Co. of America, N.Y.
Nuffer & Partner Gmbh, München
Page, Arbitrio & Resen, N.Y.
Pathologisches Institut, Ravensburg
Owen & Mandolfo Associate, N.Y.
Nietzsche Museum, Naumburg
Raiffeisenbank Peiting
Gemeinde Peiting
Kreissparkasse Augsburg
Kreissparkasse Schongau
Gabriella von Scheven, Berlin
Steuerberatungsgesellschaft Gmbh, Schongau
Timotheus Pohl, N.Y.
Transatlantic Consulting, Basking Ridge, New Jersey
EXXOn, N.Y.
EHG Elektroholding Gmbh, Frankfurt
UPM-Kymmene, Schongau
Kaffee Braun, Aschaffenburg
Ruf Immobilien, Schongau
 
zahlreiche Privatsammlungen u.a. in N.Y., Kapstadt, Toronto, Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München

 

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