Freiräume
Wo Kunst auf Architektur trifft, entstehen Freiräume – Räume, die bewegen, inspirieren und den Blick öffnen.
Mit unseren künstlerischen Konzepten für Kunst am Bau, Innenraum- und Wandgestaltung denken wir Orte neu und verleihen ihnen eine Atmosphäre, die spürbar mit ihrer Umgebung in Resonanz steht.
Wir schaffen Verbindung, suchen nach der Identität der Räume und lassen durch Farbe, Form und Idee neue Perspektiven entstehen.
Ob farbige Intervention, raumbezogene Installation oder konzeptionelle Wandgestaltung – jedes Projekt ist ein Dialog mit dem Ort, seiner Geschichte und der Menschen, die diesen Ort prägen.
Kontaktieren Sie uns und teilen Sie uns Ihre Wünsche mit, informieren uns über Ihr Projekt, über das, was Sie gestalten wollen.
Wir werden uns Gedanken machen und Ihnen verschiedene Möglichkeiten vorschlagen.
Beispiele für Gestaltungen:
Wandbeschriftung einer Kita
Hier wurde ein buntes Logo mittels durchgefärbte matte Acrylbuchstaben an die Vorderseite der Kindertagesstätte gebracht. Der Rest wurde mit Farbe direkt auf die Betonwand geschrieben. So entstand eine tolle Räumlichkeit, die den Schriftzug "Fantasiereich" sehr schön hervorhebt.
Projekt "Meine Schule"
Im Rahmen eines "Kunst am Bau Wettbewerbs der Landeshauptstadt München", vertreten durch "QUIVID – das Kunst-am-Bau-Programm der Stadt München", wurde dieses Projekt auf dem Dach über dem Eingang, zur Grundschule am Amphionpark in München, realisiert. Schriftzug in Buchstaben aus lasergeschnittenen Alublechen, lackiert; Unterbau aus verzinktem Stahl, mit Glimmerlackierung; Maße des Schriftzuges: 13,95 x 2,04 m.
Der Schriftzug in bunten Buchstaben, der jedem, der Lesen gelernt hat, verkündet, um was es geht (und wer es hier erst lernen soll, dem werden es die Großen schon erzählen und er wird es nun immer wieder vor Augen haben). Es geht um meine Schule, nicht um irgendeine Schule. So steht es dort oben in Schreibschrift, Schulschrift. Die vier horizontalen Linien des Gerüsts sind den Hilfslinien nachempfunden, die zum richtigen Proportionieren der Buchstaben verwendet werden. Diese selbst sind nicht einfach nur Zeichen auf einem Blatt. Sie sind bunte Objekte, hinter denen der echte Himmel erscheint – in Morgen-, Mittags- oder Abendstimmung, bewölkt oder heiter.
Der Maler Endy Hupperich hat in den Raum gezeichnet. Das Bild hat eine semantische Bedeutung durch Possessivpronomen und Substantiv. Aber genau so wichtig sind die Assoziationen, die das farbig beschriftete Gerüst weckt – vom Zirkus bis zur Achterbahn. Der Maler inszeniert eine ästhetische Aneignung und Überblendung, das Werk setzt ein Signal. Der Lernort ist keine graue, anonyme Maschine. Die bunten Worte verbreiten eine fröhliche, positive Atmosphäre. Weit sichtbar in die Umgebung hinein besitzen sie im wahrsten Wortsinn Ausstrahlung, die jeden Ankommenden empfängt und klar macht, dass es an diesem Ort auch um persönliche Verantwortung geht. Die Akzeptanz des Eigenen ist die Grundvoraussetzung zum Dialog und zur Konfliktlösung. So wünsch´ ich mir´s für meine Schule.
Projekt "Pole - STOA 169"
Gestaltung eines Teils für die Säulenhalle - STOA 169 - in Polling. "POLE" - der Held hat sein Cape an den Nagel gehängt ist eine Gemeinschaftarbeit von Endy Hupperich und Lorena Herrera Rashid. Sie schauen mit ihrer Kunst kritisch auf die Phänomene, die wir täglich erleben und die uns umgeben: auf die Vermassung und Gleichschaltung in allen Bereichen, die Uniformität und Verflachung der Medien, die Überflutung mit Zeichen, die Zunahme an Künstlichkeit, auf den hemmungslosen Konsum und die Verschwendung, die globale Vermarktung, den Verlust an Konzentration, Religiosität und Ersatzreligionen – und auf die Nostalgie angesichts alles immer schneller Verschwindenden. Dabei spielen die unterschiedlichen Orte und Kulturräume ihrer Biografien beim sprachlichen und bildnerischen Austausch der beiden Künstler eine zentrale Rolle.
(Link zur Seite über Endy und Lorena auf der STOA169 Webseite https://stoa169.com/de/stoa/lorena-herrera-rashid-endy-hupperich/)
Link zur Webseite der STOA169: https://stoa169.com
Projekt "Na DNA"
2 teiliges Kunst am Bau Projekt aus 2014, realisiert im Rahmen eines Kunst am Bau Wettbewerbs des staatlichen Hochbauamtes in Cooperation mit dem BMC, Biomedizinischem Centrum der LMU München.
Link zur LMU LMU - Kunst am Bau Projekte am BMC
1. Teil: Ein in Blau gehaltenes Tafelbild von 650 x 350 cm, bestehend aus ca 20 Laborcartoons, im Siebdruckverfahren aufgedruckt. Das Bild erinnert an ein mit ‚Coomassie Brilliant Blau‘ gefärbtes Proteingel. Anstelle von einem Proteingemisch wurde hier ein Cartoongemisch aufgetragen. Die ausgeschnittenen Bereiche im Bild erinnern an aus dem Gel geschnittene Proteinbanden.
2. Teil: Die Ausschnitte finden sich als Teil des Maibaumes wieder, der die Verbindungsbrücke zwischen zwei Gebäudeteilen am BMC durchdringt. Der Künstler sieht den Maibaum als „Symbol für gemeinschaftliches Selbstbewusstsein, Gemütlichkeit und für die Erfolgsgeschichte Bayerns als Hightech Standort“. Die blaue Spirale assoziiert er mit der DNA Doppelhelix. Die Maibaumschilder sind mit ikonographischen / piktogrammartigen Darstellungen von Forschungsgegenständen verschiedener BMC-Institute und -Lehrstühle versehen.